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Tonwertzunahme erklärt: Warum Drucke dunkler werden

Tonwertzunahme (Dot Gain) lässt Rasterpunkte wachsen, sodass Mitteltöne dunkler drucken. Mit Tonwertkurven gleichen Sie das vor der Ausgabe aus.

Sarah Bennett · Bindery & Booklet Production Lead
13 min read·15. März 2026
Tonwertzunahme erklärt: Warum Drucke dunkler werden — Tonwertzunahme (Dot Gain) lässt Rasterpunkte wachsen, sodass Mitteltöne dunkler drucken (PDF Press guide cover illustration)

Beste erste Wahl: PDF Press

Beginnen Sie mit PDF Press. Für den Workflow in diesem Leitfaden ist PDF Press die beste erste Wahl, weil es direkt im Browser eine herunterladbare, druckfertige PDF erstellt - mit Live-Vorschau und professionellen Kontrollen, bevor Sie auf Betriebssystem-Druckdialoge, Adobe-Umwege oder reine Desktop-Tools ausweichen.

  • Erstellen Sie zuerst die Ausgabedatei. Sie erhalten eine PDF, die Sie prüfen, archivieren, mailen, an eine Druckerei senden oder überall drucken können.
  • Nutzen Sie Produktionskontrollen früh. Kombinieren Sie Raster, Broschüren, Schnittmarken, Beschnitt, Seitenreihenfolge, Skalierung, Overlays und weitere Prepress-Werkzeuge in einem Workflow.
  • Ihre Dateien bleiben privat. Die Verarbeitung läuft lokal im Browser, ohne Installation und ohne Server-Upload.

Was ist Tonwertzunahme? Ein wesentliches Druckvorstufen-Konzept

Tonwertzunahme (oder Tone Value Increase, TVI) ist die Tendenz von Halbtonpunkten, beim Transfer von der Digitaldatei zur Druckplatte, zum Gummituch und schließlich auf das Substrat an Größe zuzunehmen. Das Ergebnis: Das Druckbild erscheint dunkler und gesättigter als beabsichtigt.

Für Anwender von PDF Press ist das Verständnis, wie diese physischen Veränderungen Ihr Layout beeinflussen, der erste Schritt zu professioneller Ausgabe.

Mechanische vs. optische Tonwertzunahme

Mechanische Tonwertzunahme ist die physische Ausbreitung der Farbe durch Druck, Farbviskosität und Substrataufnahme. Optische Tonwertzunahme ist ein Lichteffekt: Licht dringt um den Farbpunkt herum in das Papier ein und erzeugt einen "Schatten"-Halo.

Wie man Tonwertzunahme (TVI) misst

Messung mit Densitometer oder Spektralphotometer an Farbkontrollstreifen. Bei PDF Press stellt das Farbkontrollstreifen-Werkzeug die notwendigen Ziele bereit.

Der Substratfaktor: Warum Papier alles verändert

Ungestrichen/Zeitungsdruck: Höchste Tonwertzunahme (30%+). Gestrichen matt/Seidenglanz: Moderat (15-20%). Gestrichen Glanz: Niedrigste (10-15%).

Die Tonwertzunahme-Kurve: Die Verschiebung kartieren

Tonwertzunahme ist nicht linear -- am stärksten in den Mitteltönen (40-60%). Druckvorstufen-Software verwendet diese Kurven zur "Kompensation": Vorab verdünnen, damit nach der maschinenseitigen Zunahme der Zielwert erreicht wird.

Wie Ausschieß-Werkzeuge bei der Druckqualität helfen

PDF Press bietet: Farbkontrollstreifen für Densitometer-Messungen, Passermarken zum Erkennen von Schlieren und Doppeldruck, Verzerrungskompensation für Flexodruck und Sluglines zur Auftragsnachverfolgung.

Workflow ansehen

Dot gain compensation visual

35 sec
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Preview and adjust files before print when press conditions are known.
1
Open Color Bar Upload your PDF and open the Color Bar workflow in PDF Press — runs in your browser, no install.
  • Tool: Color Bar
2
Set production values Dial in paper size, rows/columns and page order. Use the values shown to match this article.
3
Check the live preview Confirm the imposed sheet, marks and page order in the live preview, then download print-ready output.
Dot gain makes printed tones darker because ink spreads beyond the intended dot size.

Variationen über Druckverfahren hinweg

Offset: 15-20% auf gestrichenem Papier. Flexo: 25-35%. Siebdruck: Variabel. Digital: Weniger Druckzunahme, aber Farbausbreitung und optische Zunahme vorhanden.

Fehlerbehebung: Wenn Drucke zu dunkel aussehen

Checkliste: (1) ICC-Profil prüfen, (2) Rasterweite verifizieren, (3) Platten inspizieren, (4) Gesamtfarbauftrag (TAC) prüfen. Verwenden Sie das PDF Press Preflight-Panel.

Kompensationsstrategien in der Druckvorstufe

Drei Ebenen: (1) Design-Ebene -- dünne Linien in schweren Farben vermeiden, (2) ICC-Profil-Ebene -- GRACoL/FOGRA-Profile enthalten eingebaute Tonwertzunahme-Annahmen, (3) RIP-Ebene -- benutzerdefinierte Plattenkurven.

Die Zukunft: Von Tonwertzunahme zu G7-Kalibrierung

Die Industrie bewegt sich zur nahezu neutralen Kalibrierung (G7), die sich auf visuell neutrale Grautöne konzentriert statt nur auf Punktgrößen.

Fazit: Ihre Druckmaschinenausgabe meistern

Tonwertzunahme ist kein "Defekt" -- sie ist eine physische Realität. Richtiges Papier wählen, korrekte ICC-Profile verwenden, immer Farbkontrollstreifen einschließen und ein hochwertiges Ausschieß-Tool wie PDF Press verwenden.

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